Code: Green
Civitaveccia, Hafen von Rom, Galaxy, Celebrity Cruises 13. Juli 2007

14:00, Juhu wir sind schon an Bord. Obwohl wir keine Reisedokumentation haben - nur das Bestätigungsfax - werden wir rasch und unkompliziert eingecheckt. Ich bin völlig überrascht so schnell an Bord dieses Riesenschiffs zu sein. Unser Stateroom Attendant "Leslie" stellt sich vor. Seine Aufgabe wird es sein uns die nächsten 10 Tage zu verwöhnen. In unserem 17 m2 Zimmerchen mit grossem Doppelbett und Balkon wartet schon ein Blumenarrangement und die Flasche BOUVET BRUT - Bouvet kling fast wie Bouvier, ] die weibliche Unterstützung im Bond Film "Lizenz zum Töten", 1989 mit Timothy Dalton und Carey Lowell. (Seit 2002 Ehefrau von Richard Gere) Bond Filme als Eheanbahnungsinstitut für tollen Männern? Oder tollen Frauen für die Herren Schauspieler?

Nach einer kurzen Besichtigung unseres Heimes für die nächsten 10 Tage stärken wir uns am Buffet mit Shrimps und feinen Früchten. Für mich gibt es "Drink of the Day" inklusive Glas und Papierschirmchen. Der Cocktail schmeckt überzeugend - daran kann ich mich gewöhnen

Es gibt Nichts zu tun - so wandern wir auf Deck 10 ans Ende des Schiffes und gönnen uns den Begrüssungscocktail - Mau Tai für Günter und Pina Colada für mich. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, das Schiff weiss. Wir Beiden lassen uns vom Inhalt der Cocktails davon tragen...

Entgegen allen Erwartungen steht unser Gebäck noch vor dem Nachtessen an der Türe des Staterooms. Wir beginnen uns häuslich einzurichten und kommen zu spät zum Abendessen. Der Service ist hektisch und findet zuerst mal unseren Tisch nicht. Er ist genau so fremd auf dem Schiff wie wir. Wir landen im unteren Teil des Speisesaals, gleich neben der Treppe. Unsere Mitspeiser kommen aus Serbien. Er spricht wenig und sie gar kein Englisch. Das Futter mundet ebenso wie der Wein. Mir bleibt viel Musse die Mitreisenden zu "bewundern". Genau in meinem Blickfeld ein 8-er Tisch, der es wohl auf 900 Kilo bringt. Der Durchschnitt wird durch eine spindeldürre Asiatin - wohl das mitreisende Hausmädchen, an die Dritte Generation vererbt - reduziert...

 

Wir beschliessen den Polnischen Maitre d'hôtel nach eine andern Tisch zu fragen, mit spannenden Gesprächspartnern, die unserer Sprache "Englisch" mächtig sind. Der Pole beeindruckt mich. Er besitzt dieselbe Nonchalance wir auf der Titanic vor ihrem Abtauchen. So muss es damals gewesen sein. Die Damen im Abendkleid, die Herren im Frack und dazu das passende Personal...
Nach der kurzen Erkundungstour ziehen wir uns auf den Privatbalkon zurück und geniessen den lauen Abend. Todmüde falle ich ins Bett und bin auch schon eingeschlafen.

 

 

Code: Orange
Messina, Galaxy, 14. Juli 2007


Lesli weckt uns um 8:00 Morgens mit einer Kanne Kaffee. So hab ichs gern...
Nein Günter weckt mich mitten in der Nacht den herrlichen Morgen auf dem Balkon zu geniessen. Blaues Meer, blauer Himmel, an uns zieht der Stromboli vorbei. Ich geniesse den lauen Wind auf meiner nackten Haut - erst dann klopft Lesli an die Tür.

Frühstück, was gibt es da schon gross zu sagen. Ich bin satt, GK geniesst 2 frische Waffeln mit Früchten und Schlagobers. Die Sonne scheint und wir sind unterwegs nach Sizilien.

Ferien sind halt doch Stress. Wir sind nicht zu unserem Vergnügen hier, wir haben einen ausgefüllten Terminkalender, Capitans Club Party mit Begrüssung durch den des Master of the Galaxy - Isidoros Karamaonous. Gruise Criticis Welcome Party to meet the others "Exclusive Elegant Tea" For special guests in Suites and Concierge Class only. Dress Codes für jeden Anlass und natürlich fürs Abendessen. Mein Abendkleid wartet auf den grossen Auftritt - Dress Code: Formal. Am Anreisetag war Code Green angesagt - Casual, heute Code Orange Informal und am Sonntag geht's dann zur Sache. Die Lords and Ladies haben ihren grossen Auftritt. Abendkleid und Smoking.

Für heute steht nur das Treffen im Dress Code Casual mit den andern Cruise Critics Members auf der Galaxy im Terminkalender - ergo schnell Duschen, die abgerissene Jeans gegen eine präsentable Hose gewechselt und ab in den Statosphere Night Club zum Smalltalk.
Statt der angemeldeten Mindestzahl von 25 sind wir nur ein Paar aus New York, 2 Paare aus Virgina und 2 jüngere Brasilianerinnen, die bald wieder verschwunden sind. Am Ende bleiben wir mit den beiden Paaren aus Virginia zu einem netten Gespräch über.

Irgendwie verpassen wir die Drinks und die Canapes. Der Cruise Director Steward kommt vom Bauchtanz und ist schon wieder auf dem Weg zur Brücke für die nächste Ansage zu Messina. Im fröhlichen Ferienplauderton erzählt er uns über die Ausflugsmöglichkeiten, stellt unsere Ansprechperson auf dem Schiff vor und gibt die Erlaubnis zum "Absitzen".

 

GK schafft es gerade noch paar Fotos von der Einfahrt in den Hafen zu schiessen und schon steht wieder die Frage nach der passenden Kleidung für den Besuch von Messina auf dem Programm.
Die Kirche wurde, wie ein Grossteil von Messina nach dem Erdbeben der grossen Flutwelle 1908 originalgetreu wiederaufgebaut. In den beiden Neben.. finden sich Teile, die das Erdbeben heil überstanden haben. Dazu ein Metallsarg - nehme an, er beherbergt einen Kardinal.


Am
Campanile finde wir die grösste Uhr der Welt. Sie kam 1933 aus ... und ist in der Tat bewundernswert. So soll alle 15 Minuten die Figuren ändern.

Wir erleben es aber nur um 12:30, die eine Figur geht links ab, die andere kommt rechts rein - der Tod bleibt in der Mitte... Was sagt und das? Und wie das Leben so spielt, findet gleichzeitig eine Hochzeit statt. Mit viel Pomp und Aufwand - wie auf Sizilien wohl üblich. Die Phantasie schlägt Purzelbaum und aus dem Hochzeitsauto wird eine "Freundschaftspräsent" der Mafia.
Messina ist hübsch, die Brau herzig und klein, der Bräutigam dazu noch etwas üppiger mit zu langen Hosenbeinen.

Natürlich machen wir Fotos.

Wir lassen das tiefgründige Hinterfragen aus und gehen gleich ein Gelati essen. Ich bekomme endlich wieder einen richtigen Kaffe und geniesse mal wieder das Leben unter Bäumen.

Günter und ich sind faul. Auf unserm kuscheligen Balkon geniessen wir den eisgekühlten Schampus.

Messina liegt uns zu Füssen. Wir beide liegen auch bald.

Der Rest ist für keine Öffentlichkeit gedacht.

Dress Code: ... Dreimal Raten erlaubt...


Mit 1/4 h Verspätung verlässt die Galaxy Messina. Günter und ich müssen uns einmal wieder mit dem Essen beeilen. Heute neuer Tisch mit einem Pärchen aus Belfast / Nordirland. Sie sind auf jeden Fall gesprächiger als die Kroaten vom Vortag. Zur Verdauung noch einen Fernet für Günter und einen Tequilla für Susanne. Danach noch ins Theater und einem recht guten Sänger gelauscht.

Den Tag beenden wir mit einen Whisky auf dem Balkon. Wichtig - vorher noch die Frühstücksbestellung für den nächsten Morgen aufgegeben.

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Code: Red
Tag an Board, Galaxy, 15 Juli 2007

Pünktlich um 8 klopft der Butler mit dem Frühstück. Wir hatten vergessen, das in der Nacht die Uhr 1 h vorgestellt werden musste. Das Frühstück ist wirklich mächtig. Eier mit Speck für Beide, Kaffee für 4, 2 Port. Ananas, 2 Port. Lachs, 2 Orangensaft, 1 gebackene Banane, Croissant, Brot, Butter, Marmelade.

Die beiden Portionen Lachs und 1 x Ananas bunkern wir im Kühlschrank für schlechte Zeiten.

Dann macht sich Susanne ans Tagebuch und Günter geht wegen der Transfer Tickets für die Rückfahrt nach Deck 5 "Grand Foyer". 86 USD pro Person, letzte Abfahrt 9:30h - Günter beikommt einen Schock.

Das Telefon läutet, Günter hat ein Pärchen aus der Nähe von Kaiserslautern kennen und will mit ihnen noch ein wenig schwätzen. Nach seiner Rückkehr inspizieren wir den Swimmingpool und mich zieht es in den Whirlpool. Dort ist es angenehm warm und ich träume vor mich hin. Leider ist es viel zu heiss und wir ziehen uns in die Kajüte zurück. Um 16:00 treffen wir Norbert und Margret auf 11 achtern und gönnen uns die feinsten Getränke.

Heute wird es ernst - Code Red ist angesagt und mein Abendkleid tritt in Aktion. Wie wir wissen sind Männer von Natur aus schön, aber wir Frauen müssen da etwas nachhelfen - aber dann sind wir sehr viel schöner als jeder Mann. So verabschiede ich mich um 17:00 und gehe unter die Dusche.

Schön machen ist anstrengend - Haare waschen und unter eingeschränkten Umständen Föhnen, Schinken usw. Günter ist für das Häkchen und den Reissverschluss an meinem Abendkleid zuständig. Ohne Unterwäsche - das Kleid ist zu eng - und mit angehaltenem Atem verwandle ich mich in eine Prinzessin.

Ein letzter Kontrollblick - Günter sieht in seiner Abendrobe sehr gut aus. Wie ein gepflegter Professor von Berkley. Mit klopfenden Herzen schwebe ich durch die Gänge und den Speisesaal. Verfolgt von bewundernden Blicken - in der Hoffnung nicht zu stolpern....

Natürlich sind wir zum Abendessen wider zu spät...

Celebrity Theater - Musical around the Word. Wir geniessen. 22:00 - der Abend ist noch jung. Für Mitternacht wurde uns eine Eisshow in der Stratosphere versprochen. Hier ist es noch immer eiskalt. Ich nütze die noch leere Tanzfläche und tanze, was meine Schuhe aushalten.

Später treffen wir unsere Tischnachbarn aus Irland Alison und Ken. Wir stossen mit Middleton Rare an und werden noch sehr lustig...

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Code: Orange
Mykonos
, Galaxy, 16 Juli 2007

Wir sind in Mykonos.

Zum Frühstück gibt es diesmal nur etwas Obst und ordentlich Kaffee auf der Veranda. Wir sind beide noch satt vom Vortag.

Die Insel sieht vom Meer sehr schön aus. Mit dem Tenderbötchen geht es in den Hafen. Zuerst machen wir einen Rundgang am Hafen entlang und dann durch die Seitenstrassen nach oben.

In einem kleinen Kaffee gibt es einen "frozen nescafe" und vom Nachbarhaus je eine Gyrostasche. Das tut gut ! Dann zurück durch Little Venice zu den Windmühlen.

Mykonos ist wirklich eine sehr windige Insel !!!

Als wir zurück zum Schiff wollen, gehen wir noch zu einem Juwelier, der von Celebrity empfohlen wird "Georgios & Co.". Wir finden 2 sehr schöne Ringe für uns und die gönnen wir uns zu unserem Einjährigen. Jeder Ring kostet 600 EUR (850.--) und dann merke ich (GK), das ich die Kreditkarten auf dem Schiff vergessen habe. Kein Problem... der Verkäufer möchte nur die Anschrift und Telefon Nummer und dann sollen wir das Geld von zuhause überweisen. So etwas ist weder mir noch Susanne passiert. Susanne erzählt von einer "gemeinsamen Freundin", der Frau Gürtler vom Hotel Sachter - Gemeinsamkeiten schaffen Vertrauen around the world. Auch wenn Susanne Frau Gürtler persönlich noch nie getroffen haben.

Wir freuen uns sehr über unsere Freundschaftsringe und geniessen dann am Abend unsere bestellten Filet Mignon als Geschenk zum Jubiläum. Vom Schiff gibt es dann noch eine kleine Schoggitorte, die wir mit den beiden Iren teilen.

Abends sollte noch eine Fiesta Venezia auf dem Pooldeck stattfinden, aber das es sehr stürmisch ist/wird findet das Ganze im Nachtclub statt.

Susanne ist sehr müde und geht auf die Matratze. Ich mache noch einen Rundgang durchs Schiff und bin dann aber auch um 11h im Bett und wir schlafen sehr schnell ein.

Die wichtigste Person der Insel.

Seit einigen Jahren leben Pelikane auf Mykonos. Sie tun dies freiwillig und bewegen sich vollkommen frei unter den Besuchern aus aller Welt. Wird es zu heiss, ziehen sich die Tiere in den Schatten der Häuser und wenigen Büsche zurück um den Tag zu verdösen.

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Code: Orange
Kusadasi (Efesus), Galaxy, 17. Juli 2007

Als ich wach werde, haben wir gerade in Kusadasi angelegt. Vor dem Schiff macht sich eine "Weihnachtsmänner" Band an die Arbeit. Es klingt .. na ja ??? Um 7:30h bekomme ich auch Susanne aus dem Bett und wir geniessen den Morgen auf der Veranda. Pünktlich um 8 kommt der Kaffe und Fruchtteller. Danach sind wir beide satt und machen uns auf ins Dorf.

Kusadasi ist wie auch vorher schon die türkischen Städte: Man wird an jedem Laden angemacht und das nervt !

Susanne möchte auf jeden Fall nach Ephesus und wir machen uns also auf die Suche nach dem Tourist Office. Vorher am Hafen hatten wir schon nach einem Taxi gefragt, aber die wollten 120 / 100 EUR für die Fahrt. Im Tourist Office sagt man uns wir sollten die gelben Taxis nehmen und der Normalpreis wäre so +/- 50 EUR. Das ist doch überaus akzeptabel.

Wir machen uns also auf den Weg und fassen noch eine Cola und ein Efes und finden auch schnell ein Taxi für 50 EUR.
Die Entfernung von 18 km schaffen wir zügig und wir haben dann gut eine Stunde für die Erkundung von Ephesus.

Da es schon 1h Nachmittags ist, ist es auch wirklich sehr heiss (ca. 40 Grad). Ephesus ist wirklich sehr interessant und muss früher eine herrliche Stadt gewesen sein.

Als die Stunde herum ist, sind wir auch von der Hitze geschafft und wollen nur noch aufs gekühlte Schiff. Dort gibt es erst mal 2 Pina Colada (etwas stärker für Männer und normal mit einem Schuss Meyers für Frauen). Danach gehts ins Bett.

Zum Abendessen sind wir dafür fast eine Stunde zu spät. An der Zimmertür finden wir dafür für den übernächsten Tag eine Einladung an den Kapitänstisch von der Hotelmanagerin "Sonja Gruber". Susanne hatte mit ihr einmal telefoniert und wollte sich mit Ihr auf einen Kaffe verabreden... doch nun an den Kapitänstisch... welche Ehre !

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Code: Green
Santorini, Galaxy, 18. Juli 2007

 

Wir sind in Santorini.

Morgens wieder gemütliches Frühstück um 8h auf dem Balkon mit Ananas und Obstteller, Kaffe.

Danach mit dem Tenderschiff an Land. Die Schlange von der Cablecar ist recht lang, so machen wir zunächst einmal Pause in einer Bar und genehmigen uns jeder einen "Nescafe fredo". Als die Schlange kürzer ist, fahren wir nach oben. Dort ist der absolute Rummel. Wir fliehen auf dem ersten Weg entlang der Kante. Schon nach wenigen Metern sind wir aus dem grössten Trubel heraus. In einem kleinen Restaurant machen wir Rast und genehmigen uns einen Wein und eine Kleinigkeit zu Essen (Salat und Toast).

Es wird langsam recht heiss, wir kehren bald um und schon sind wir zurück im Rummel.

Langsam lassen unsere Kräfte nach und wir bruachen noch ein Stop zum abkühlen mit einem "Nescafe fredo". Danach zurück mit der Cablecar nach unten und einen Bummel im Hafen. In einem Duty Free Shop finden wir meine Dannemanns und dann wieder ab aufs Schiff in den Kühlschrank.

Nach einem kleinen Snack gehts auf die Kabine und Susanne schläft erst einmal eine Runde. Abends Kapitänscocktail für Captains Club Member. Ganz nett, aber wir nehmen jeder nur einen Cocktail !

Zum Abendessen wieder mal ne 1/4 Stunde zu spät. Ernesto - unser Waiter - ist Kummer gewöhnt und bringt das Menu auf Spanisch. Kommt mir auch sehr spanisch vor... Er hat aber auch ein deutschsprachiges im Angebot und wir haben mal wieder die "Wahl der Qual"...

Nach dem Essen brauch man ein "Verdauerli" und ab in in den Michaels Club auf einen Fernet. Unsere beiden Iren stossen dazu. Während der klassischen Musik zu schwätzen ist ein Frevel und so machen sich die beiden schnell wieder auf in gemütlichere Regionen.

Doch schon an der nächsten Bar treffen wir die beiden bei einem Irish Coffee und schliessen uns ganz schnell an. Zum Schluss gehen wir noch ins Stratosphäre zur "Toga Party". Wir sind zwar in keinem weissen Gewand, werden aber trotzdem eingelassen. An der Bar gibt es noch 2 sehr grosse Middleton Rare für mich und einen besonders guten Martini für Susanne. Alison ist gross in Fahrt und erzählt vieles, wir verstehen wenig.

Vor unserer Bar haben wir einen super Tanzfläche... es ist ein sehr schöner Abend.

Trotz unseres etwas angeheiterten Zustandes schaffe ich (GK) es noch das Frühstück zu bestellen.

Und dann sind wir nur noch bewusstlos...

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Code: Red
Rhodos, Galaxy, 19. Juli 2007

Um 8:30 h bringt unser Butler das Frühstück. Doch wir sind beide noch nicht so richtig ansprechbar. Darum zurück ins Bett und erst einmal kräftig kuscheln. Susanne ist danach immer noch nicht aufstehbereit und braucht ein Tomapyrin. Ich frühstücke einen Teller Ananas und 2 Kaffee, dusche kalt und gehe kurz nach Rhodos.

Nach kurzer Zeit ist der Akku der Kamera leer und ich muss zurück aufs Schiff... es ist ausserdem viel zu warm. Susanne ist langsam wach und nachdem der Akku einigermassen geladen ist, gehen wir noch zusammen in die Stadt.

An einem der Hauptplätze werden wir in perfekten Deutsch angesprochen. Eine nette Konversation und schon sind wir im Pelzgeschäft. Angenehm küh, kostet es mich etwas Überwindung den Tee abzuschlagen. Mit einer Visitenkarte und der Bitte ganz viel Werbung in Switzerland zu machen schaffen wir den Rückzug. Man beachte "ohne Pelzmanten" - wer die Türkei kennt - "eine Meisterleistung" !!!

In einem kleinen "Ramschladen finde ich (Susanne) eine kleine Tasche zum Abendkleid und ein schönes Paar Schuhe im Tigerlook - schwer zum Laufen, aber sooo schön.

Zu Mittag werden wir von zwei Restaurant's umworben. Eines edel das andere im Tavernenstil. Wir wollen "nur" etwas trinken und nehme das Edle.

Der unfreundliche Kellner entpuppt sich als netter Grieche, dem es auch viel zu heiss ist. Natürlich bleibt es nicht beim Coke. Tsatsiki und Griechischer Salat munden.

Ich brauche noch zwingend ein Tuch. Die Auswahl an Phamiris in Rhodos ist erstaunlich, jede Farbe in vielen Nuance ist vorrätig. Nach langem hin und her finde ich doch ein passendes grünes zu den grünen Pantoffeln (aus Rom) und dem dunkeln Kleid. Für 15 EURO. (Jetzt fehlt nur noch die Handtasche). Günter lehnt meine Versuche, ihn mit einer Alabastereule zu beschenken, dankend ab. Es "gäbe" noch so vielen anderen unnötigen Krimskrams, zum verschenken...

Die Zeit drängt - wir müssen aufs Böttli. Code: Red ist angesagt. Abendkleid, grosses Make-Up, Haare waschen. Und das alles auf engsten Raum. Günter wirft sich wieder in grosse Schale. Wir sind an den Kapitänstisch eingeladen. Davor gibt es einen Apéro in der Rendevouz Lounge um 18:00. Wir sind pünktlich. Die bereits anwesenden Gäste stehen zu unserer Begrüssung auf. Liegt wohl an Günters sonoriger Ausstrahlung und meinem Abendkleid. Zwei Damen suchen mit mir das Gespräch und wir schwärmen von Wien. Günter unterhält sich mit einem Herrn Grün Irgendwie von Home Land Security. Ich denke dabei an eine Versicherung. Wo lebt man wohl auf dem Bermudas oder Bahamas. Mein Gesprächpartnerinnen haben etwas Mühe die beiden auseinander zu halten. Ich bin etwas eingeschüchtert von der beruflichen Tätigkeit des Herrn Green... Während des Essens sitzt er noch dazu neben mir. Naja, er ist ja auch nur ein Mensch und so pflegen auch wir die holde Kunst der Konversation.

Das einzig Traurige am Apéro - ich konnte den - diesmal hervorragenden - Pina Colada nicht mal bis zur Hälfte leeren und das Versprechen er würde an den Tisch gebracht löste sich in Luft auf.

Die Einladung an den Käptens Table kam von der Hotelmanagerin - "Sonja Gruber". Ich bestelle das komplette Menü - laut Empfehlung des Küschenchefs. In Zukunft verlasse ich mich wieder auf meine eigene Empfehlung. Sonja kredenzt zur Vorspeise "Grünen Veltliner" aus der Wachau. Ich freue mich. Der Rotwein ist schwer und hervorragend. Leider viel zu wenig. Mein Nachbar und seine Frau Gemahlin bekommen Creme Bruele als Zweitdessert. Sie sind zu beneiden - aber ich muss ja noch einen Abend ins Kleid passen - wenn auch ohne Unterwäsche...

 

Tja, Vergnügen kann recht anstrengend sein...

  Vor dem Besuch in der Stratosphäre erfreuen wir uns an einer grossartigen Aufführung im schiffseigenen Theater.
Der Haus- und Hoffotograf macht Aufnahmen von unserer illustren Rund und am nächsten Tag erhalten wir ein A4 Foto mit Namen und Sitzordnung der Teilnehmer/Innen. Endlich erfahre ich wie die Familie Green ... heisst. Günter beauftragt Ernesto uns und die beiden Iren zu fotografieren. Ich bin gespannt wer sein Handwerk besser versteht.
Zwischen Theater und Bar besuchen wir unser Barfrau im Michael's Club. Sie freut sich sehr über einige Photos. Bald will Jomkwan Kongpa heiraten und ihren Job aufgeben. Sie verwöhnt Günter und mich mit den feinsten Drinks. Vor allem natülich Günter...

Wir geniessen unseren Abend so sehr, dass Günter und ich noch lange nicht Schluss machen wollen. Und so "zügeln" wir mal wieder ins Stratosphere.

Und hier treffen wir wieder auf unsere beiden Iren. Natürlich mit einem Glas Middleton Rare.

 

Wir tanzen an der Bar, auf der Haupttanzfläche ist ja die Toga Party und wir sind nicht verkleidet. Es gibt noch einige Whisky und es wird wieder einmal spät...

Das ist auch auf Rhodos!!!

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Code: Green
Piräus (Athen), Galaxy, 20. Juli 2007

Wir sind in Athen und uns geht es beiden nicht so gut, da wir am Abend vorher so einiges durcheinander getrunken haben.

Pünktlich um 9:30h kommt das Frühstück, doch es kann uns irgendwie noch nicht anlocken. Ich komme zwar irgendwann hoch, doch Susanne verbringt fast den ganzen Tag im Bett... und ich krabble auch noch einmal zu ihr.

Danach schleiche ich einmal über das Schiff und bin froh, das wir nicht nach Athen gegangen sind. Es ist einfach sehr heiss (ca. 40 Grad).

Zum Essen gibt es heute riesige Portionen... ob die uns wohl füttern wollen, damit wir am grossen Buffet nicht mehr zuschlagen können?

Wir warten noch bis Mitternacht und schauen uns das Buffet an, essen aber nichts mehr. Es geht (ausnahmsweise) mal ohne eine grössere Menge Alolol ins Bett und wir schlafen sehr schnell ein.

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Code: Red
Tag auf See, Galaxy, 21. Juli 2007

Frühstück pünktlich um 8h und wir geniessen es auf unserer Veranda.

Heute gibt es viel zu tun: um 11:00 Uhr mit "Sony Gruber" treffen, danach noch Einladung zum Senior Staff Meeting für Captains Club Senior Members und 1/2 Stunde mit dem Kapitän gesprochen... es waren nur ca. 10 Personen anwesend.

Danach die Pässe abholen... um 10:00 liegen schon die Kofferetiketten im Zimmer... die wollen uns wohl loswerden ? Nachmittags noch eine Runde im Pool schwimmen, einen kleinen Snack am Pool und eine schöne Runde entspannen im Zimmer. Abends die letzte "Formal Night" mit Hummerschwänzen... sehr lecker. Leider fehlt Susanne der Mut nach einer zweiten Portion zu fragen. Sie bereut es noch immer. Zur Verdauung einen Fernet im Michaels Club und danach noch mit unseren Iren auf 11 Achtern gesessen und die Durchfahrt durch die Strasse von Messina genossen... dazu einen leckeren Whisky. Zum Abschluss eines schönen Tages noch eine Runde in die Stratosphere Bar und einen Martini Cocktail (pfui... der macht einen dicken Kopf). Vor dem Gang aufs Zimmer tanzen S und ich noch ein paar Songs und dann fallen wir müde ins Bett.

Irgendwie ist dieser Tag ohne Fotos geblieben...?

 

 

Code: Green
Neapel (Pompeji), Galaxy, 22. Juli 2007

Heute heisst es um 7h schon aufstehen... 8:15h Ausflug nach Pompeji.

Zur Abwechslung machen wir eine gebuchte Tour mit Bus und Guide. Wir sind sogar pünktlich und nach einem ausgiebigen Frühstück mit Spiegeleiern und Speck auch richtig fit. Doch in Pompeji ist der Teufel los. Die Anlage ist einfach riesig und sehr gut erhalten. Unsere Führerin Lydia erzählt viel und gut.

Der Hockende ist eine besonders tragische Figur. Während der Ausgrabung stelle ein Wissenschaftler fest, dass es Hohlräume im Boden gibt. So kam er auf die Idee diese mit Gips auszufüllen. Dabei kamen diese Gestalten zum Vorschein. Die Menschen wurden unter den Lavamassen begraben und verdampften sofort. So bleiben nur die Hohlräume über, die heute ein erschütterndes Bild hinterlassen.

Günter und ich schaffen es doch tatsächlich unsere Gruppe zu verlieren. Und dann fand ich da noch ein kleines Mädchen, dass ebenfalls verloren gegangen war. Während ich sie in Günters Obhut belasse und nach ihren Leuten fahnde, finde ich unsere Gruppe wieder. Zurück zu Günter - auch das Findelkind ist wieder glücklich, die Tränen getrocknet. Ihre Mami ist wieder da.

So können wir noch das Badehaus - für wichtige Männergespräche - und ein Strassensymbol für das nächste Bordel bewundern. Hat die Welt in den vergangenen 2000 Jahren geändert...?

Auch in alten Städten freut Hund sich über Schatten. Wo bleibt da die Erfurcht vor Geschichte..?

P.S. Pompeji ist nur zu einem Teil ausgegraben. Einerseits wegen der Kosten und andererseits wegen der Erhaltung. Die alte Stadt ist unter Schutt und Asche besser aufgehoben als an der sauren Luft. Und leider ist zu erwarten, dass der Vesuv wieder ausbrechen wir. Da bleibt für nachfolgende Generationen auch noch was zum buddeln übrig.

Schlimm für die Stadt Neapel - eine Katastrophe wie 76 nach Christi würde heute etwa einer Million Menschen das Leben kosten...

Doch ab ca. 10 h wird es richtig heiss und uns verlassen langsam die Kräfte. Um 11:15 h sind wir froh wieder draussen zu sein und erst einmal eine Cola trinken zu können. Mit dem Bus zurück zum Schiff und schnell wieder in den Kühlschrank hinein. Wir fassen ausnahmsweise ein richtiges Mittagessen mit 2 Stück Pizza für Susanne und einem Hamburger für mich, danach noch 2 grosse Bier.

Dann macht sich Susanne auf ins Zimmer und will sich ausruhen... doch sie krausselt einfach noch 1/2 h herum und als ich nachkomme ist sie nur noch müde... schade... das Liebesspiel entfällt heute. Dafür mache ich erst einem Tamagotschi und fange dann an aufzuräumen, denn heute Abend um 11 sollen die Koffer vor der Tür stehen.

Nach dem Nachtessen sitzen wir noch lange mit den beiden Iren auf unserem Lieblingsdeck und geniessen den Abschlusstrunk, Die Gespräche werden etwas ernster. Die beiden lassen uns ein wenig in ihr Leben blicken. Was mich (Susanne) natürlich mächtig interessiert. Dann heisst es Abschied nehmen und wir ziehen uns zu unserer letzten Nacht an Bord auf die schöne Terrasse zurück. Leider heisst es Abschied nehmen...

 
 

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Code: Black
Civitaveccia (Rom), Galaxy, 23. Juli 2007

Heute heisst es Abschied nehmen...

Zum Abschluss noch eine kleine Erklärung:
Code: Green --> Casual - Wir dürfen uns bequem kleiden.
Code: Orange --> Informal - Die Herrn mit Sacco, die Damen im kleinen Schwarzen oder so!
Code: Red --> Formal - Jetzt wird's ernst - Gosse Abendrobe für beide!

Adieu, wir fahren nach Hause...